Das müssen Content Writer können

Das Internet besteht zu einem großen Teil aus Texten. Dieser Bedarf muss irgendwie gestillt werden. Das kann grob gesagt über zwei Wege passieren. Zum einen über eine Content Agentur, bei der sich verschiedene Writer, so nennt man die Verfasser der Texte, zusammengeschlossen haben und Text nach Text verfassen.

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Auf der anderen Seite kann das auch über eine einzelne Person geschehen, die sich als Freiberufler oder als Journalist engagiert. Unabhängig davon, ob jemand für eine Agentur schreibt oder eine One - Man Show abliefert, ist es wichtig, dass gewisse Anforderungen erfüllt werden. Wie genau diese Anforderungen aussehen, erfahren Sie in diesem Text.

Der Lesefluss muss vorhanden sein

Haben Sie schon mal einen Brief von einem Anwalt oder einer Behörde gelesen und sich gedacht, dass Sie kein Wort verstehen und schon gar nicht den Zusammenhang wiedergeben könnten, wenn Sie danach gefragt werden? Damit sind Sie nicht alleine. Sehr viele Menschen verstehen die Texte nicht und haben auch gar keine Lust sich näher mit dem Text zu befassen, da er sehr schwer zu lesen ist.

Im Umkehrschluss bedeutet das also, dass ein Text mit dem sich ein Leser befassen will einen guten Lesefluss vorweisen kann. Wenn Sie dabei noch ein paar Probleme haben, dann sollten Sie einen Text in drei verschiedenen Ausführungen vorbereiten und Freunde bitten die Texte zu lesen und Ihnen zu sagen, welcher Text am flüssigsten klingt.

Fesseln Sie den Leser mit Ihrem Text

Writer 1Es gibt einen Spruch, dass ein Radiomoderator nur wenige Sekunden Zeit hat, seine Zuhörer zu fesseln, bevor sie nicht mehr aufmerksam zu hören. Ähnliches gilt auch für den Verfasser von einem Text. Leser geben ihm nur wenige Zeilen Zeit. Wer es dann nicht geschafft hat die Aufmerksamkeit der Leser zu bekommen, der wird sie schlichtweg verlieren. Denn der nächste Text ist nur ein paar Mausklicks entfernt. Darum empfiehlt es sich eine gewagte These gleich an den Anfang vom Text zu stellen oder ein paar Informationen zu präsentieren, die man so noch nicht kannte.

Kommen Sie zum Punkt

Unnötige Füllwörter, belangloses Geschwafel und Nebensächlichkeiten wollen Auftraggeber nicht in ihren Texten haben. Letztlich zahlen sie für jedes Wort und wollen deshalb auch einen Text, der relativ zügig auf die wesentlichen Aspekte zu sprechen kommt. Wenn Sie damit Probleme haben, dann versuchen Sie einen Sachverhalt in einen Hauptaspekt und verschiedene Nebenaspekte zu unterteilen. Anschließend haben Sie ein gutes Gerüst für Ihren Text.

Das waren die drei wichtigsten Anforderungen, die ein Content Writer erfüllen muss. Wer in einem von den drei Bereichen scheitert, der sollte sich nach einem anderen Arbeitsbereich umsehen. Ideen dafür finden Sie auf diesem Blog einige. Vielleicht liegt Ihnen ja die Arbeit bei Youtube oder dem beliebten Dienst Instagram oder seinem Konkurrenten Snapchat.

Die Chancen eines Content Writers

BüroIn Deutschland gibt es sehr viele Menschen, die mehrere Tätigkeiten machen müssen, um ihren Lebensstandard zu halten beziehungsweise um ihre Familie ernähren zu können. Das ist natürlich nicht Sinn der Sache. An sich sollte es so sein, dass eine Vollzeit Tätigkeit ausreicht und nicht noch weitere Jobs erledigt werden müssen.

Auch Writer sind hiervon betroffen. Vor allem, weil viele von ihnen bei einer Agentur beschäftigt sind und ihren Preis pro Wort nicht selber bestimmen können und darüber hinaus auch noch mit hohen Margen zu kämpfen haben, ihren Umsatz kleiner ausfallen lassen. Ein guter Writer wird sich zweifelsohne auch mit solchen Fragen herumschlagen müssen, kann aber auch von den Chancen profitieren, die so ein Job mit sich bringt.

Content Writer sind nicht an einen Ort gebunden

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Auch am Meer kann man arbeiten

Haben Sie auch den Traum ein fremdes Land zu bereisen und zum Beispiel am Strand von Australien ein paar Tage zu verbringen? Damit sind Sie sicherlich nicht alleine. Kennen Sie viele Menschen, die sich diesen Traum erfüllen? Nein? Damit sind Sie ebenfalls nicht alleine. Vor allem der Umstand, dass man arbeiten muss und kaum Urlaub bekommt, hindert Menschen daran ein fremdes Land zu bereisen.

Diese Probleme haben gute Content Writer nicht. Sie können von jedem Ort der Welt aus arbeiten, für den Upload ihrer Texte und der Recherche benötigen Sie zwar Internet, aber den Rest der Zeit können Sie auch offline arbeiten und demnach auch an einem Strand, in einem Zelt in den Bergen oder in einer Pizzeria in Rom.

Sie können sich die Zeit frei einteilen

Vor allem die Generation der Millenials hat ein Problem mit festen Arbeitszeiten. Sie können es sich nicht vorstellen, dass sie in eine Firma gehen und dort ihre Stempelkarte zwei Mal am Tag zu benutzen. Sie wollen stattdessen Freiheit haben. Diese äußert sich auf mehreren Ebenen, zum einen ist es dort die lokale Ungebundenheit. Zum anderen ist da der Umstand, dass sie sich ihre Arbeitszeit einteilen möchten. Das kann hervorragend gelingen, wenn ein Content Writer ein gewisses Maß an Disziplin an den Tag legt.

Denn irgendwann muss ein Text fertig sein und das wird meistens von dem Auftraggeber festgelegt. Nur ganz selten gibt es keine Deadlines. Aus diesem Grund sollten Content Writer beachten, dass sie ein gewisses Maß an Freiheit haben auf der anderen Seite aber auch diszipliniert sein müssen.

Sie sehen also, dass Content Writer einige Chancen haben und sich ihre Chancen von denen eines normalen Angestellten stark unterscheiden. Sie können zum Beispiel in den Urlaub fahren und von da aus weiter arbeiten, sofern sie denn einen Internetanschluss besitzen und pünktlich ihren Text hochladen können. Diese Freiheit gibt es aber nicht umsonst. Content Writer müssen außerdem sehr diszipliniert sein und die Deadlines ihrer Auftraggeber einhalten.

Darauf sollten Content Writer achten

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Die Auftragsbücher sind oft kaum gefüllt

Das Leben eines Content Writers kann sehr angenehm sein, er kann von jedem Ort der Welt aus arbeiten, kann sich auf freie Zeiteinteilung freuen und ihm sind die Strukturen fremd, die er noch von seinen Eltern oder einigen Freunden kannte, die dafür sorgten, dass diese Menschen jeden Tag ein und dieselbe Firma besuchen müssten und ihre Arbeitszeiten vom Chef dieser Firma festgelegt wurden.

Das klingt alles sehr verlockend, darf aber nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass dieser Job auch gewisse Gefahren beinhaltet, die man kennen sollte bevor man sich für diese Arbeit entscheidet.

Content Writer müssen um ihre Aufträge kämpfen

Es gibt zwar sehr viele Möglichkeiten als Content Writer zu arbeiten, viele dieser Möglichkeiten sind aber so schlecht bezahlt, dass der Großteil dieser Möglichkeiten einfach keinen Wert hat. Nur wenige Aufträge lohnen sich im wirtschaftlichen Sinne. Angehende Content Writer müssen sich also die Frage stellen, ob Sie mit diesen Durststrecken klarkommen können oder aber ein permanentes Einkommen benötigen werden? Wenn ihre Antwort ein permanentes Einkommen impliziert, dann sollten sie sich besser nach einer anderen Tätigkeit umsehen.

Es wird immer mal wieder Phasen geben, in denen ein Content Writer nicht viel verdient. Denn auch ihre Auftraggeber fahren mal in den Urlaub oder haben selbst eine Durststrecke.

Vielen Writern fehlt die Disziplin

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Writer brauchen eine sehr gute Organisation

Es sagt sich so einfach: Schreibe einen Text und Sie werden dafür entlohnt. Wer aber in seinem Studium viel schreiben musste, der weiß, dass das nicht so einfach ist. Vorab müssen einige Dinge erledigt werden. Die Recherche muss erfolgen, ein Konzept muss erstellt werden und dann muss der Text auch noch zu Papier gebracht werden.

Das gelingt an einigen Tagen sehr gut, an anderen Tagen gelingt es weniger gut. Diese Probleme sollten Content Writer einkalkulieren. Besser ist es, wenn Sie sich ein oder zwei Tage Puffer geben und so sicherstellen, dass sie am Ende des Projektes noch genug Zeit haben es fertigzustellen.

Der Geschmack einiger Auftraggeber wird nicht getroffen

Die Beziehung zwischen Auftraggeber und Content Writer spielt sich auf mehreren Ebenen ab und muss von gegenseitigem Vertrauen strotzen. Allerdings kann ein gutes privates Verhältnis nicht gleichbedeutend sein mit einem guten beruflichen Verhältnis. Es kommt immer mal wieder vor, dass der Geschmack des Auftraggebers nicht getroffen wird.

Das ist zunächst kein Drama, kann sich aber schnell zu einem entwickeln. Denn, wer es nicht schafft, dass Feedback des Auftraggebers zu verstehen und in die Tat umzusetzen, der wird letztlich Probleme haben einen zufriedenstellenden Text zu verfassen und dann auch kein Geld für seinen Text bekommen.

Der Job des Content Writers hat also auch ein paar Risiken, die angehende Writer gut kennen sollten. Wer sich mit diesen Risiken anfreunden kann, wird viel Spaß haben als Writer alle anderen Personen sollten sich nach einer anderen Tätigkeit umsehen.

Diese Preise können Writer verlangen

BüroEin wesentlicher Teil der Arbeit des Content Writers ist der Preis, den er für seine Texte verlangen kann. Ein zu hoher Preis wird Kunden abschrecken und erfordert ein sehr hohes Maß an Qualität und Soft Skills, wie Zuverlässigkeit und Kommunikation mit dem Auftraggeber.

Auf der anderen Seite führt ein zu niedriger Preis dazu, dass die Texte des Writers als Billig - Ware eingestuft werden und letztlich als Platzhalter Texte für verwaiste Webseiten genommen werden, wenn es ganz schlecht läuft.

Content Writer stehen also vor der Aufgabe, dass sie einen Text verfassen, dem sowohl der Auftraggeber gefällt, auf der anderen Seite aber auch noch ihre finanziellen Bedürfnisse decken können. Wenn Sie keine Vorstellungen von Preisen haben, dann sollten Sie sich diesen Text aufmerksam durchlesen.

Eine Marge wird an die Agentur gezahlt

Generell müssen Sie zwischen einem Content Writer bei einer Agentur und einem unabhängigen Content Writer unterscheiden. Der, der bei einer Agentur arbeitet kann eigentlich nie seine Preise bestimmen. Denn, auch die Agentur möchte etwas verdienen. Deshalb wird ein Auftraggeber immer eine Marge bezahlen müssen.

Zum Beispiel: Ein Auftraggeber bestellt einen Text, wobei der Wortpreis 1,5 Cent pro Wort beträgt und die Agentur eine Marge von 0,8 Cent verlangt, dann bekommt der Content Writer 0,7 Cent pro Wort oder aber 3,50 Euro bei einem Text von einer DIN A4 Seite. Dieses Beispiel zeigt, dass Content Writer wohl kaum Millionär werden.

Wer sich dennoch für eine Content Agentur entscheidet, der kann sich seine Schulterklappen verdienen und hinterher mehr Geld für einen Text verlangen. Allerdings muss er dafür auch die Fähigkeiten vorweisen, die einen höheren Wortpreis rechtfertigen.

Die Überprüfung dieser Fähigkeiten erfolgt durch einen Test. In diesem Test muss der Writer ein paar Fragen beantworten und darüber hinaus auch noch einen Text schreiben. Die Antworten und die Qualität des Textes führen dann zu einem Endergebnis, das die Grundlage für den Wortpreis ist.

Ohne Agentur wird es schwierig an Aufträge zu kommen

Eine Content Agentur sorgt in gewissermaßen für die Aufträge. Das lässt sie sich etwas kosten, was absolut fair ist. Wer diese Marge lieber für sich einstreichen will, der sollte probieren unabhängig zu bleiben. Lohnenswert ist in dem Fall, dass man sich einen Auftraggeber sucht, der etwas mehr Aufträge zu vergeben hat.

So spart man sich die Suche nach neuen Aufträgen und man kann es erst einmal relativ ruhig angehen lassen, sofern man Disziplin an den Tag legt und dafür sorgt, dass die Deadlines eingehalten werden und die Qualität der Texte stimmt.

Ein Content Writer wird wohl nur in selten Fällen ein Millionär werden. Er muss sich stattdessen auf einen geringen Wortpreis einstellen und brauch viel Disziplin, wenn er sich hocharbeiten möchte, um einen höheren Wortpreis verlangen zu können.