Diese Preise können Writer verlangen

BüroEin wesentlicher Teil der Arbeit des Content Writers ist der Preis, den er für seine Texte verlangen kann. Ein zu hoher Preis wird Kunden abschrecken und erfordert ein sehr hohes Maß an Qualität und Soft Skills, wie Zuverlässigkeit und Kommunikation mit dem Auftraggeber.

Auf der anderen Seite führt ein zu niedriger Preis dazu, dass die Texte des Writers als Billig - Ware eingestuft werden und letztlich als Platzhalter Texte für verwaiste Webseiten genommen werden, wenn es ganz schlecht läuft.

Content Writer stehen also vor der Aufgabe, dass sie einen Text verfassen, dem sowohl der Auftraggeber gefällt, auf der anderen Seite aber auch noch ihre finanziellen Bedürfnisse decken können. Wenn Sie keine Vorstellungen von Preisen haben, dann sollten Sie sich diesen Text aufmerksam durchlesen.

Eine Marge wird an die Agentur gezahlt

Generell müssen Sie zwischen einem Content Writer bei einer Agentur und einem unabhängigen Content Writer unterscheiden. Der, der bei einer Agentur arbeitet kann eigentlich nie seine Preise bestimmen. Denn, auch die Agentur möchte etwas verdienen. Deshalb wird ein Auftraggeber immer eine Marge bezahlen müssen.

Zum Beispiel: Ein Auftraggeber bestellt einen Text, wobei der Wortpreis 1,5 Cent pro Wort beträgt und die Agentur eine Marge von 0,8 Cent verlangt, dann bekommt der Content Writer 0,7 Cent pro Wort oder aber 3,50 Euro bei einem Text von einer DIN A4 Seite. Dieses Beispiel zeigt, dass Content Writer wohl kaum Millionär werden.

Wer sich dennoch für eine Content Agentur entscheidet, der kann sich seine Schulterklappen verdienen und hinterher mehr Geld für einen Text verlangen. Allerdings muss er dafür auch die Fähigkeiten vorweisen, die einen höheren Wortpreis rechtfertigen.

Die Überprüfung dieser Fähigkeiten erfolgt durch einen Test. In diesem Test muss der Writer ein paar Fragen beantworten und darüber hinaus auch noch einen Text schreiben. Die Antworten und die Qualität des Textes führen dann zu einem Endergebnis, das die Grundlage für den Wortpreis ist.

Ohne Agentur wird es schwierig an Aufträge zu kommen

Eine Content Agentur sorgt in gewissermaßen für die Aufträge. Das lässt sie sich etwas kosten, was absolut fair ist. Wer diese Marge lieber für sich einstreichen will, der sollte probieren unabhängig zu bleiben. Lohnenswert ist in dem Fall, dass man sich einen Auftraggeber sucht, der etwas mehr Aufträge zu vergeben hat.

So spart man sich die Suche nach neuen Aufträgen und man kann es erst einmal relativ ruhig angehen lassen, sofern man Disziplin an den Tag legt und dafür sorgt, dass die Deadlines eingehalten werden und die Qualität der Texte stimmt.

Ein Content Writer wird wohl nur in selten Fällen ein Millionär werden. Er muss sich stattdessen auf einen geringen Wortpreis einstellen und brauch viel Disziplin, wenn er sich hocharbeiten möchte, um einen höheren Wortpreis verlangen zu können.